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Entzug der Fahrerlaubnis auf Probe
2018-03-10 16:00:00
von Redaktion
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Fahrerlaubnis auf Probe- Entzug der Fahrerlaubnis

  1. Beim erstmaligen Erwerb einer Fahrerlaubnis wird diese auf Probe erteilt. Dies sieht § 2 a des Straßenverkehrsgesetzes vor.

    Die Probezeit dauert grundsätzlich zwei Jahre vom Zeitpunkt der Erteilung an.

    Während dieser Zeit sollte der Führerscheinneuling innerhalb der Probezeit keine Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begehen, die nach § 28 Abs. 3 Nr. 1 oder 3 a oder c in das Fahreignungsregister einzutragen sind.

    - Eine Geldbuße ab 60,00 €

    - Ein Fahrverbot

    - Entzug der Fahrerlaubnis- oder strafrechtliche Verurteilung im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr.

2. Bei Auffälligkeiten wird die zweijährige Probezeit auf maximal vier Jahre verlängert.

Schwerwiegende A-Delikte sind zum Beispiel:

-  Geschwindigkeitsüberschreitungen

-  Fahren unter Drogeneinfluss

-  Missachtung der Vorfahrt

-  Wesentliche Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit.

 

Bei einem solchem Verstoß sieht das Gesetz ein Sanktionsstufensystem vor:

1. Stufe:

Teilnahme an einem Aufbauseminar wird angeordnet und die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre. 

2. Stufe: 

Bei einem weiteren A-Delikt erfolgt eine Verwarnung und die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung wird empfohlen.

3. Stufe:

Nach einem weiteren A-Delikt oder jeweils zwei weitere B-Delikte wird die Fahrerlaubnis entzogen.

 

Die Probezeit und die Verlängerung der Probezeit rechnen sich von der Erteilung des Führerscheins an.

Dieses Datum ergibt sich aus dem Führerschein selbst.

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