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höhere Strafen für Verkehrssünder (ab 19.10.17)
2018-01-21 22:17:00
von Redaktion
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Gesetzliche Änderungen (19.10.2017)

Aktuelle Meldungen

Nach Änderung der Straßenverkehrsordnung wurden deutlich höhere Strafen für Verkehrssünder festgesetzt.

Zum 19.10.2017 sind Änderungen in der Straßenverkehrsordnung zur Blockade der Rettungsgasse, zur Smartphone- und Tablet-Nutzung sowie zum Verhüllungsverbot in Kraft getreten.

Folgende Änderungen in der Straßenverkehrsordnung gelten seit dem 19.10.2017:

  • Keine Rettungsgasse gebildet – mit Behinderung (zum Beispiel eines Rettungsfahrzeugs): 240 Euro plus zwei Punkte im Fahreignungsregister plus ein Monat Fahrverbot.

  • Keine Rettungsgasse gebildet – mit Gefährdung (zum Beispiel eines Feuerwehrmanns oder Verletzten): 280 Euro plus zwei Punkte im Fahreignungsregister plus ein Monat Fahrverbot.

  • Keine Rettungsgasse gebildet – mit Sachbeschädigung (zum Beispiel Sachbeschädigung beim Ausscheren, um einem Einsatzfahrzeug durch die Rettungsgasse zu folgen): 320 Euro plus zwei Punkte im Fahreignungsregister plus ein Monat Fahrverbot.

  • Blaulicht und Martinshorn nicht beachtet und keine freie Bahn geschaffen mit Gefährdung: 280 Euro und ein Monat Fahrverbot plus zwei Punkte im Fahreignungsregister.

  • Blaulicht und Martinshorn nicht beachtet und keine freie Bahn geschaffen mit Sachbeschädigung: 320 Euro und ein Monat Fahrverbot plus zwei Punkte im Fahreignungsregister.

    Auch wer während der Fahrt unerlaubterweise das Handy nutzt, muss künftig mehr bezahlen.

  • Regelgeldbuße für das Aufnehmen eines elektronischen Geräts während des Führens eines Kraftfahrzeugs: 100 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister (mit Gefährdung 150 Euro und ein Monat Fahrverbot sowie zwei Punkte; mit Sachbeschädigung 200 Euro und ein Monat Fahrverbot sowie zwei Punkte);

  • beim Radfahren: 55 Euro. Verhüllungsverbot

    In Zukunft ist es nicht zulässig, Masken, Schleier und Hauben beim Führen eines Kraftfahrzeuges zu tragen, die das ganze Gesicht oder wesentliche Teile des Gesichts verdecken. Ein Verstoß gegen die Vorschrift wird vorsätzlich begangen, weshalb die Strafe 60 Euro beträgt. Hintergrund ist die Gewährleistung der Identität des Kraftfahrzeugführers.

Nicht verboten sind reine Kopfbedeckungen, die das Gesicht freilassen, wie zum Beispiel Hut, Kappe, Kopftuch. Zulässig sind auch Gesichtsbemalungen, - behaarungen oder Gesichtsschmuck (Tätowierung, Piercing, Karnevals- oder Faschingsschminke). Ebenso sind erlaubt nach wie vor die Sicht erhaltende oder unterstützende Brillen (zum Beispiel Sonnenbrille).

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