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Verkehrsrecht Geschädigter (Inland)

Unfall im Inland als Geschädigter

Glaubt man der Statistik wird jeder Mensch 1,6 mal in seinem Leben in einen Unfall verwickelt.

Nach einer Umfrage des Automobilclubs von Deutschlands fühlen sich viele Unfallopfer von den Versicherungen und Werkstätten abgezockt.

Lassen Sie Ihre Unfallschadensangelegenheit von Profis bearbeiten!

Hierzu reicht es aus, wenn Sie an uns folgende Unterlagen übermitteln:

  • Vollmacht

  • polizeilicher Unfallaufnahmebogen

  • Falls vorhanden, Ihre Rechtsschutzversicherung und die Rechtsschutzversicherungsnummer.

Zur schnellen Übermittlung bieten wir Ihnen entsprechende Formulare zum Download oder zum Online Ausfüllen an.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise für Ihr Verhalten am Unfallort und die weiterführenden Informationen zur Schadensabwicklung.

 

Was müssen Unfallbeteiligte beachten?
  • Jeder muss am Unfallort verbleiben.
  • In jedem Fall ist die Polizei zu benachrichtigen.
  • Die Warnblinkanlage ist einzuschalten.
  • Die Unfallweste ist anzuziehen.
  • Die Unfallstelle ist abzusichern und Verletzten Erste-Hilfe zu leisten.
  • Das Warndreieck ist aufzustellen.
  • Bei geringfügigen Schäden ist unverzüglich die Unfallstelle zu räumen.

 

Ihre Ansprüche bei einem Unfall

Viele Unfallopfer bemängeln die oft zögerliche Abwicklung des Schadens durch die zuständige Haftpflichtversicherung.

Wir garantieren Ihnen sofortige Kontaktaufnahme mit der Haftpflichtversicherung und zügige Abwicklung.

Hingegen versuchen Haftpflichtversicherungen kompetente Berater wie Rechtsanwälte und Sachverständige aus der gesamten Schadensabwicklung herauszuhalten.

Beauftragen Sie uns sofort mit Ihrer Unfallschadensabwicklung. Vermeiden Sie jeden Kontakt mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung. Dies kann zu Kürzungen Ihrer Ansprüche, beispielsweise bei den Mietwagenkosten, führen!

Grundsätzlich reicht die Übersendung des polizeilichen Unfallaufnahmebogens.

Wir nehmen sofort Kontakt mit Ihnen auf.

Schadensersatzansprüche
Folgende Schadensersatzansprüche können geltend gemacht werden:

−  Reparatur des Unfallschadens
−  die Wertminderung
−  die Kostenpauschale
−  die Sachverständigenkosten
−  die Mietwagenkosten, oder Nutzungsausfallentschädigung
−  die Kreditkosten bei verzögerter Regulierung durch die Haftpflichtversicherung −  Schmerzensgeld −  Haushaltshilfekosten −  Rechtsanwaltskosten.

Die Höhe des Unfallschaden wird regelmäßig zunächst durch ein Sachverständigengutachten festgestellt.
Sodann wird das Fahrzeug in einer Fachwerkstatt repariert.
Schmerzensgeldansprüche
Die Höhe des geltend zu machenden Schmerzensgeldes hängt im Wesentlichen von der Schwere der Verletzungen, von der Dauer der Arbeitsunfähigkeit/Erwerbsunfähigkeit ab und wird in einem ärztlichen Bericht dokumentiert, anhand dessen ein Rechtsanwalt dann die Höhe des Schmerzensgeldes festlegt und gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung geltend macht.

Schließlich besteht auch noch die Möglichkeit der Geltendmachung von Haushaltshilfekosten, da bei einem schweren Unfall der Haushalt nicht mehr selbst geführt werden kann.

Das deutsche Schadensrecht verpflichtet dazu, den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre!
Fiktive Schadensabrechnung
Es besteht auch die Möglichkeit, falls das verunfallte Fahrzeug nicht repariert werden soll, ausschließlich aufgrund des Gutachtens abzurechnen.

Die gegnerische Haftpflichtversicherung ist dann verpflichtet, den Schaden, allerdings ohne Mehrwertsteuer, entsprechend des Gutachtens zu regulieren.
 
Auch bei fiktiver Abrechnung kann nach Reparatur des Unfallschadens die Nutzungsausfallentschädigung geltend gemacht werden. Hier ist lediglich erforderlich, dass ein geeignetes aktuelles Bild von der Reparatur des Fahrzeugs an die Versicherung geschickt wird.
 
Ob im Rahmen der fiktiven Abrechnung beispielsweise UPE-Aufschläge oder Verbringungskosten geltend gemacht werden, ist höchstrichterlich noch nicht entschieden.
Anspruch auf einen Neuwagen
In seltenen Fällen kann sogar ein Neuwagen verlangt werden, wenn das Fahrzeug praktisch fabrikneu war und erheblich beschädigt worden ist.
Die Rechtsprechung ist hier uneinheitlich. Die Neuwagenabwicklung ist in jedem Einzelfall zu prüfen.
Totalschadenabwicklung
Hat das Fahrzeug einen Totalschaden erlitten, ergibt sich die Höhe des zu ersetzenden Schadens aus dem Sachverständigengutachten.

− Wiederbeschaffungswert − abzüglich Restwert

Selbstverständlich besteht auch hier ein Anspruch auf Erstattung der Kostenpauschale in Höhe von 25,00 € und der Sachverständigenkosten.

130%-Regelung
Der Ersatz von Reparaturkosten bis zu 30 % über dem Wiederbeschaffungswert des Kraftfahrzeuges kann verlangt werden, wenn die Reparatur konkret, sowie fachgerecht und in einem Umfang durchgeführt wird, wie ihn der Sachverständige zur Grundlage seiner Kostenschätzung macht. Dies hat der Bundesgerichtshof in mehreren Entscheidungen entschieden.
 
Das Fahrzeug muss nach dem Unfall in der Regel sechs Monate weiter genutzt werden. Hier ist ein "Individualinteresse" nachzuweisen.
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